Wattwandern

Den Flair der Nordsee spüren Sie am besten bei einer Wattwanderung im niedersächsischen Wattenmeer. Voraussetzung fur das Wattwandern ist ein Watt, d.h. ein untiefes Meer, dass bei jeder Tide trockenfällt. Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer besteht seit 1986 und gehört seit Juni 2009 zusammen mit dem Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und dem niederländischen Wattenmeer zum UNESCO-Weltnaturerbe

Es gibt Steinwatten, Sandwatten und Schlickwatten, davon sind die Sandwatten am besten zu bewandern. Wanderungen sind zu den Nordseeinseln Norderney, Baltrum, Langeoog und Spiekeroog möglich.Zu den Inseln Wangerooge und Juist sind solche Touren nicht erlaubt.

Bei jeder Tide füllt sich das Wattenmeer und entleert sich wieder im ewigen Wandel. (Ebbe & Flut) Die Flut, d.h. die Zeit, die benötigt wird damit das Wasser seinen höchsten Stand erreicht dauert etwa 6 Stunden. Die Ebbe, die Zeit, die bis zum niedrigsten Stand vergeht dauert etwa 6,5 Stunden, sodaß sich das Wattenmeer täglich zweimal füllt und entleert und die Tiden am nächsten Tag etwa eine Stunde später auftreten.


Wattwandern
Quelle: Wikipedia

Den höchsten Wasserstand nennt man Hochwasser und den niedrigsten Wasserstand sinngemäß Niedrigwasser. Bei der niedriegst möglichen Tide sind also die Inseln "trocknen" Fußes (normalerweise verbleibt noch etwas Wasser in den Prielen im Watt) zu erreichen, die Insel Borkum nicht, da sie zu weit in der Nordsee liegt.

Die Inseln sind etwa ca. 5 - 10 km vom Festland entfernt, sodaß sie in etwa 2-3 Stunden zu erwandern sind. Es kommt immer wieder vor, dass unerfahrene Wattwanderer sich überschätzen und die Gefahren unterschätzen. Sie werden immer wieder von der auflaufenden Flut überrascht und geraten in Lebensgefahr. Es empfiehlt sich immer eine organisierte Wattführung ! In einer geführten Gruppe erhalten Sie vom Wattführer viele Informationen über den Naturraum Wattenmeer und natürlich kommt auch der Spaß nicht zu kurz.

Nie ohne ortskundigen Wattführer das Watt betreten!


Geht man schon am Vormittag los und nimmt die abendliche Fähre zurück zum Festland, so kann man die verbleibende Zeit noch am Strand verbringen oder die Insel erkunden.

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