Informationen über die "Mühle Rhaude" in Rhauderfehn-Rhaude

Informationen

Die erste urkundliche Erwähnung der Mühle in Rhaude stammt aus dem Jahr 1709. Der zweistöckige Gallerieholländer (mit Windrose und Jalousieflügeln) von 1852 steht seit 1997 der Öffentlichkeit zu Demonstrationszwecken wieder zur Verfügung stehen.

Um von der Windkraft unabhängig zu werden wurde 1926 ein Elektromotor als Zweitantrieb eingebaut. Bis Anfang der 50er Jahre wurde die Mühle noch mit Windkraft betrieben. Danach wurde der Achterkant abgebrochen und die Mühle nur noch elektrisch betrieben, bis 1972 der Mahlbetrieb endgültig eingestellt wurde. Die Mühle verfiel zusehends, übrig blieb nur der gemauerte Mühlenstumpf.

1991 kaufte dann die Gemeinde Rhauderfehn die Mühle zusammen mit dem, ebenfalls in 1991 gegründeten, "Möhlenkring Rhaude/Holte". Der Wiederaufbau wurde in Angriff genommen. 1996 wurde der Achtkant und die Mühlenkappe aufgesetzt, die Flügel wurden 1997 montiert. Die über 400 Jahre alte Technik (ein Peldegang zur Herstellung von Graupen - ein Schrotgang und ein Mahlgang) wurden wieder hergestellt und auch "das gehende Werk" ist vollständig funktionsfähig. Ein Backhaus wurde errichtet und es wird eine Göpelanlage (Rossmühle) betrieben.

Heute ist die Windmühle wieder komplett und erstrahlt im neuen Glanz.

Besichtigung möglich

Kontakt:
Heino Scharf
Tel. 04952-1262

Lage:
Rhauder Mühlenweg 13
26817 Rhauderfehn-Rhaude

Senden Sie uns gerne weitere Informationen sowie Bildmaterial (auch historisches) zu.


Fotos der Mühle Rhaude



Foto: Diederich Aeilts
Zurück