Informationen über die Mühle "Bunde" in Bunde

Informationen

Die zweigeschossige Mühle von 1869 brannte in einer Mainacht 1911 ab.

Im selben Sommer wurde die Mühle wieder aufgebaut und auf vier Geschosse erhöht. Der Steinsockel wurde von Bunder Bauhandwerkern gebaut. Das hölzerne Achtkant stammt aus Holland und wurde von einem Mühlenbauer wieder aufgebaut.

1956 übernahm der Müllermeister Hermann Huisinga die Mühle. Er ließ Jalousieflügel und eine Windrose einbauen. Bis Anfang der 1960er Jahre wurde noch mit Wind gemahlen. Da die Windkraft wirtschaftlich nicht genügend genutzt werden konnte und die Mühle zuletzt nur noch elektrisch betrieben wurde ( 1960 wurde die Mühle von Wind- auf Motorbetrieb umgestellt ) geriet sie mehr und mehr in Verfall.

Bis zum Ende der 1960er Jahre haben der Besitzer und einige Mühlenfreunde vergeblich versucht, die Mühle vor dem Verfall zu retten. 1975 wurde dann der Verkehrs- und Verschönerungsverein Bunde gegründet, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Mühle zu retten. So konnte bereits im Jahr 1974 mit der Instandsetzung begonnen werden.

Zum Mühlentag 1998 drehten die Flügel das erste Mal wieder. Heute ist die Windmühle wieder vollständig mit Wind betriebsfähig.

Daten: Firsthöhe ca. 38 m - Galeriehöhe ca. 14 m - der Flügeldurchmesser beträgt ca. 23 m

Besichtigung möglich

Kontakt:
Gemeinde Bunde
Herr Hunken
Tel.: 04953 910830

Lage:
Weenerstraße 36
26831 Bunde

Senden Sie uns gerne weitere Informationen sowie Bildmaterial (auch historisches) zu.


Fotos der Windmühle Bunde



Foto: Dieter Thiel
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